DIY – Eine eigene Skaterampe bauen

Dieses Mal wird es sportlich bei Hausliebe. Skateboarden gehört seit Jahren zu den absoluten Trendsportarten und erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit. Was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommerabend noch ein paar Tricks zu üben? Doch nicht jeder hat einen Skatepark um die Ecke. Die Lösung: Eine eigene Skaterampe im Garten oder der Einfahrt. Diese kann man im spezialisierten Sportfachhandel kaufen, muss dann aber mit Kosten von mehreren tausend Euro rechnen. Eine Rampe selber zu bauen, ist nicht nur kostengünstiger, sondern macht auch jede Menge Spaß. Ein bisschen handwerkliches Geschick muss man jedoch mitbringen.

Eine Skaterampe kann man auch selber bauen, © fabianainsolda, fotolia.com
Eine Skaterampe kann man auch selber bauen, © fabianainsolda, fotolia.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorüberlegungen und Material

Zunächst muss überlegt werden, wo man die Rampe aufbauen möchte. Damit Fahrspaß garantiert ist, sollte die Rampe auf einem ebenen, gut befahrbaren Untergrund platziert werden. Womöglich sind Vorarbeiten nötig, die dies garantieren. Zudem sollte man bedenken, dass eine Skaterampe relativ viel Platz braucht. Eventuell sollte man den Bau auch mit den Nachbarn absprechen, damit es später nicht zu Beschwerden über möglichen Lärm kommt.

Benötigt wird folgendes Material:

  • Holzplatten in verschiedenen Größen (für die Seitenteile der Rampe)
  • Holzbretter (für die Fahrfläche)
  • Rechteckleisten in verschiedenen Größen ( für den Unterbau und das Geländer)
  • Eine Siebdruckplatte (für den Belag der Fahrfläche)
  • Schrauben
  • Holzleim
  • Silikon
  • Werkzeug (Kreissäge, Stichsäge, Schleifmaschine, Akkuschrauber)

Los geht´s!

Der Zuschnitt der Seitenteile ist nicht ganz einfach. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, lässt diesen Arbeitsschritt von einem Tischler ausführen. Die Seitenteile müssen als rechtwinkliges Trapez ausgeschnitten werden, wobei die Schräge als Rundung ausgeschnitten wird. Anschliessend werden an der gerundeten, der waagrechten und der senkrechten Seite Aussparung eingezeichnet und ausgeschnitten. In die Aussparungen werden nun die Rechteckleisten geklebt. Auf diese werden in der Schräge und auf dem Podest die Bretter geschraubt sowie an der Rückseite eine Holzplatte. Bevor die Siebdruckplatte auf die Schräge geklebt werden kann, muss diese abgeschliffen werden, damit eine glatte Fläche entsteht. Ganz zum Schluss kann das Geländer angebracht werden. Eine ausführliche Anleitung mit Massangaben findet man bei www.helpster.de.

Fynn Kliemann zeigt, wie viel Spaß der Bau einer Skaterampe machen kann

Pflege und Nutzung der Skaterampe

Die Rampe sollte regelmässig mit einer witterungsbeständigen Lasur, die bei www.bondex.de erhältlich ist, gestrichen werden (wie das geht, kann hier nachgelesen werden). Für den Winter empfiehlt es sich, die Rampe abzudecken oder in der Garage/im Keller zu verwahren. Wird die Fahrfläche beschädigt oder nutzt sich bei intensiver Nutzung ab, sollte die Siebdruckplatte ersetzt werden. Bei der richtigen Pflege und einer soliden Verarbeitung wird man an seiner selbstgebauten Rampe aber viele Jahre Spaß haben. Doch Achtung: Es handelt sich um ein Sportgerät und kein Kinderspielzeug. Die richtige Ausrüstung ist darum sehr wichtig. Bei www.endless-skate.de findet man nicht nur stylishe Skatermode, sondern auch coole und funktionale Helme und Schoner, denn die Sicherheit geht auch beim Trendsport vor. Eine gute Übersicht über die besten Skatetricks auf der Rampe und viele weitere spannende Informationen rund um den Skatesport bietet www.skateboardschule.de.