Aufgepasst: KfW führt ab April 2016 das KfW40 Plus ein

Passivhaus war gestern – ab April schickt Viebrockhaus sich an, den Markt für energieeffiziente Wohnräume mit der Einführung des KfW40 Plus umzukrempeln. Energieffizienz ist längst keine Neuheit mehr, sondern ein regelrechter Trend, denn die Vorteile liegen klar auf der Hand: man schont die Umwelt mit geringem Energieverbrauch und spart dazu noch überflüssige Stromkosten, da sowohl Transmissionswärmeverlust als auch Primärenergiebedarf angenehm niedrig sind. Nicht umsonst werden Energiespar- und Passivhäuser immer beliebter.

Das KfW40 Plus setzt neue Maßstäbe


Das Besondere am neuen KfW-Effizienzhaus 40 Plus ist, dass ein großer Teil des Energiebedarfs direkt am Haus erzeugt und gespeichert wird. Die Lüftungsanlage mit integrierter Wärmerückgewinnung setzt neue Standards bei der energieeffizienten Belüftung – hier wird nicht nur heiße Luft produziert, sondern durchdacht verwendet. Ein Wärmerückgewinnungsgrad von 80 Prozent und mehr spricht für sich selbst. Eine moderne Photovoltaik-Anlage komplettiert das Bild. Zusammen mit einem stationären Stromspeichersystem kommt das KfW40 Plus damit auf einen Primärenergieverbrauch von nur 40 Prozent eines  normalen Neubaus. Zusätzlich wartet das KfW40 Plus mit einem hochmodernen Benutzerinterface auf, welches Stromerzeugung sowie Stromverbrauch visualisiert und somit das bewusste Einsparen von Energie erleichtert und das Umweltbewusstsein fördert. Bei Viebrockhaus finden Sie weitere Informationen zu KfW40 Plus.

Förderung beim Bau eines Energiesparhauses

Oftmals kann man beim Bau eines energieeffizienten Hauses von staatlichen Fördermitteln sowie besonders günstigen Kreditkonditionen profitieren.

  • 5 Prozent Tilgungszuschuss für ein KfW-Effizienzhaus 55
  • 10 Prozent Tilgungszuschuss für KfW40
  • Ab dem 1.April 2016 wird der Förderhöchstbetrag auf 100.000 Euro je Wohneinheit  verdoppelt

Fortschrittlichste Technik in den neuen Effizienzhäusern

Öl und Gas werden als Heizmittel zunehmend von erneuerbaren Energien ersetzt. Regierung und Wirtschaft haben schon lange erkannt, dass Energie aus Sonne und Wind nicht nur umweltschonend ist, sondern mit dem heutigen Stand der Technik auch auf lange Sicht profitabel ist. Heizen mit gutem Gewissen ist etwas, worauf immer mehr Hausbesitzer Wert legen. Wärmedämmung ist mittlerweile Standard. Mit einer modernen Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage kann das Effizienzhaus von heute größtenteils seinen eigenen Strom erzeugen. Für die Verbraucher bedeutet das:

  • Wertvolle Unabhängigkeit von steigenden Kosten für Heizmittel
  • Umweltschonendes Heizen
  • Bedeutende Ersparnisse bei Strom- und Heizkosten

Photovoltaik lohnt sich

Sie sind sich nicht sicher, ob eine Solaranlage sich in Ihrem Fall lohnt? Project Sunroof von Google hat in den USA einen Online-Service bereitgestellt, der für Sie schätzt, wieviel Sie sparen können, wenn Sie Ihr Dach mit Solarzellen ausstatten. Noch ist der Service in Deutschland nicht verfügbar, aber für die Bedeutung von Sonnenergie ist er wegweisend – Solarzellen werden bei der Energiegewinnung immer mehr zum Standard.
Im neuen KfW40 Plus wird dementsprechend fortschrittliche Solartechnik verwendet. Die Firma SunPower aus den USA fertigt hocheffiziente Photovoltaikanlagen an, die beispielsweise bei Vierbrockhaus Verwendung finden. Mit einer Garantiezeit von 25 Jahren und einem beeindruckenden Wirkungsgrad von 21,5 Prozent  gehören diese monokristallinen Solarmodule zu dem Besten, was die Technik zu bieten hat. Die schwarzen Module reflektieren kaum  Sonnenlicht und sind so besonders effizient. Bei SunPower finden Sie mehr Informationen zu den Solarmodulen.  Zum Vergleich: eine handelsübliche polykristalline Zelle hat einen Wirkungsgrad von durchschnittlich 13 bis 16 Prozent. Der Wirkungsgrad von Solarzellen ist schon rein technologisch momentan allerdings auf circa 32 Prozent begrenzt.