Das eigene Feng Shui Schlafzimmer schaffen

Feng Shui ist eine Lehre, die auf Harmonie und Einklang von Seele und Körper abzielt. Viele Menschen schwören auf die beruhigende und wohltuende Wirkung, die Feng Shui auf ihr Wohlbefinden und die Lebensqualität in ihrer Wohnung hat. Die Räume wirken geordneter, die Nutzung der einzelnen Einrichtungsgegenstände wird leichter und so ergibt sich ein schlüssiges Gesamtkonzept, bei dem Ruhe und Funktionalität im Zentrum stehen.

Das Feng Shui Prinzip stammt aus China und wird dort seit vielen Jahrhunderten angewandt. Insbesondere findet Feng Shui bei der Einrichtung von Räumen und Häusern Anwendung.

Ziel des Feng Shui ist, die Harmonie zwischen dem Menschen und seiner Umgebung zu erreichen. Daher ist einer der Hauptaspekte des Feng Shui die richtige Einrichtung von Wohnräumen. Schließlich hält sich der Mensch dort viel auf und hat dort in den meisten Fällen auch das Zentrum seines Lebens.

Feng Shui im Schlafzimmer

Schlafzimmer: graue Wände, saftig grüne Nachttische, Deko und Teppich

Beispiel vom Feng Shui Schlafzimmer – © antoha713 – Fotolia.

Insbesondere im Schlafzimmer kann sich Feng Shui als sehr hilfreich erweisen. Schließlich gehört das Schlafzimmer zu den wichtigsten Räumen. Dort sucht der Körper Ruhe und Erholung und darüber hinaus ist es ein wichtiges Zentrum der Liebe und Partnerschaft.

Wichtig ist vor allem, dass die Energie ungehindert fließen kann. Das Schlafzimmer gehört in den Bereich der Ying-Räume. Ying-Räume sind Räume, die als Rückzugsort genutzt werden und deswegen allein zur Erholung dienen. Im Gegensatz zu Yang-Räumen, die Wohnbereiche aktiven Lebens sind, wie Wohnzimmer oder Küche.

Entscheidend ist in erster Linie die Lage des Schlafzimmers. Für den Schlafbereich sollten immer Zimmer gewählt werden, die nach Westen ausgerichtet sind. Dadurch können Stresssymptome und auch Reizungen gemildert werden. Ist der Schlafbereich bereits in einem anderen Teil des Hauses oder der Wohnung untergebracht, so kann aber auch dort für ein Feng Shui Klima gesorgt werden.

Feng Shui im Schlafzimmer: Bagua anwenden

Mit der richtigen Raumaufteilung ist Ihr Schlafzimmer im harmonischen Gleichgewicht © Peter Hermes Furian_Fotolia.com

Mit der richtigen Raumaufteilung ist Ihr Schlafzimmer im harmonischen Gleichgewicht © Peter Hermes Furian_Fotolia.com

Mit dem Feng Shui-Bagua lassen sich nicht nur ganze Wohnungen und Häuser der Lehre nach klassifizieren – auch einzelne Räume wie das Schlafzimmer können harmonisierend eingeteilt werden.

Das Feng Shui-Bagua stellt im weiteren Sinne ein Werkzeug dar, mit dem die räumliche Aufteilung aller Lebensbereiche vorgenommen werden kann. Im engeren Sinne handelt es sich entweder um ein Achteck, Rechteck oder Quadrat mit insgesamt 9 unterschiedlichen Teilbereichen. Jedem dieser Teilbereiche wird ein Aspekt des Lebens zugeordnet. An dieser Ordnung sollen sich im Feng Shui auch die Wohnräume orientieren.

Wie auf der Abbildung zu sehen, müssen den Teilbereichen des Schlafzimmers unterschiedliche Lebensbereiche zugewiesen werden. Nach diesen Bereichen wird dann im nächsten Schritt das Mobiliar angeordnet.

Feng Shui im Schlafzimmer: Das Bett

Das Schlafzimmer sollte nicht mit zu vielen Möbeln überfrachtet werden, denn dann kann das Qi nicht fließen. Ein puristischer, klarer Einrichtungsstil ist im Schlafbereich wichtig, denn romantische Verschnörkelung oder zu viele kleine verspielte Accessoires bringen Unruhe in das Gesamtbild. Wichtig ist, dass die so genannte Sargstellung vermieden wird.

  • Bei vorhandenen Dachschrägen sollte das Bett unter die Schräge gestellt werden und das Fußende in die Raummitte hineinragen
  • Die Schlafgelegenheit nie zwischen Türen und Fenster stellen, ansonsten wird der Energiefluss gestört
  • Das Bett darf nicht unter Schrägbalken aufgestellt werden. Gerade das Kopfende sollte frei von bedrückenden Elementen sein
  • Das Bett sollte also nicht mit dem Fußende direkt Richtung Tür weisen, um in Ruhe schlafen zu können. Ansonsten kann es dazu kommen, dass während des Schlafes das Qi auf den Schlafenden einströmt und für Störungen im Schlafverhalten sorgt.
  • Das Bett sollte nicht in der Nähe von Wasserleitungen oder Heizrohren liegen. Geräusche von Leitungen oder Rohren, durch die Gas, Öl oder Wasser geleitet wird, können den erholsamen Schlaf in der Nacht stören. Meistens wird das nicht bemerkt und es bleibt am nächsten Tag lediglich ein Gefühl der Benommenheit und Müdigkeit zurück.
  • Das Bett sollte nicht mitten im Raum stehen, sondern an einer festen Wand. Durch diese Stellweise werden Geborgenheit und Sicherheit ausgedrückt. Das Rückenteil sollte auch bei Doppelbetten durchgehend sein und nicht geteilt. Das erhöht die Einheit in einer Partnerschaft.

Bei der Platzierung aller anderen Möbel sollte darauf geachtet werden, dass die Kanten nicht auf den Schlafenden weisen, denn sonst kommt es wieder zu einem Bremsen des Energieflusses. Regale oder Hängeschränke sollten generell nicht über dem Bett angebracht werden, was allerdings dieses Mal nichts mit dem Energiefluss zu tun hat. Es entsteht lediglich ein beklemmender Effekt.

Feng Shui im Schlafzimmer: Wasserbetten

Gerade noch mit viel Mühe Netzfreischalter eingebaut, um den Schaden, den elektronische Geräte anrichten können, zu minimieren, dann aber ein Wasserbett ins Schlafzimmer stellen? Sollten Sie die Idee gar nicht gehabt haben: gut! Wenn doch: Finger weg vom Wasserbett.

Feng Shui Meister empfehlen nicht nur Bettgestelle aus Naturmaterialien, wie zum Beispiel Holz, sie raten auch von Metallbetten ab. Über Wasserbetten würden sie folglich noch mehr den Kopf schütteln, wenn sie so etwas gekannt hätten. Feng Shui heißt zwar „Wind und Wasser“, doch darf nicht vergessen werden, dass Heizungen in den Gestellen zu finden sind. Die dadurch verursachten Elektrostrahlungen blockieren das Qi – also keine gute Idee, auch wenn das Element des Lebens im Bettinnern fließt.

Feng Shui im Schlafzimmer: Die richtigen Farben

Laut der Feng Shui Lehre sind grelle, sehr dominante Farben eher kontraproduktiv wenn es um die richtige Entspannung im Schlafzimmer geht. Besser dagegen sind gedeckte, dezente, aber dennoch helle Farben. Pastellfarben heißt in diesem Zusammenhang das Stichwort. Die warmen Farbtöne sorgen für eine warme, angenehme Atmosphäre, in der Entspannung auf der ganzen Linie gelingen kann. Modernes Design hat im Bereich von Feng Shui eher weniger zu suchen. Besonders dann, wenn es zu verwirrenden Effekten im Schlafbereich führt, soll es vermieden werden.

Eine weitere tolle Inspirationsquelle zur Farbgestaltung von Räumen nach Feng Shui ist das tolle Buch Feng Shui – Wenn Räume lächeln.

Pflanzen im Feng Shui: im Schlafzimmer nicht zu Viele!

Nach Feng Shui, was übersetzt übrigens so viel bedeutet wie „Wind und Wasser“ spielen Pflanzen eine wichtige Rolle. Sie sind dafür zuständig, die wenig lebendigen Bereiche der Wohnung mit etwas Farbe und Leben zu füllen und werden daher allgemein als sehr positive und auflockernde Elemente der Wohnung angesehen, auch im Schlafzimmer.

Doch sollten Pflanzen im Schlafzimmer mit Bedacht eingesetzt werden. Zu viele oder die falschen Pflanzen könnten den Energiefluss stören oder die sorgfältige Harmonie der Einrichtung empfindlich stören. Dennoch sind Pflanzen im und ein Feng Shui Raumkonzept im Schlafzimmer vereinbar.

Du solltest darauf achten, nicht zu viele Pflanzen im Schlafzimmer aufzustellen, wenn du das Feng Shui nicht stören willst. Darüber hinaus empfehlen die Prinzipien des Feng Shui, sich im Schlafzimmer eher Pflanzen zuzulegen, die eine runde Blattform haben. Dies stört die Atmosphäre des Schlafraumes weniger und sorgt für ein etwas runderes Gesamtbild.

Feng Shui im Schlafzimmer: Zimmerbrunnen sind fehl am Platz

Zimmerbrunnen werden im Feng Shui eine harmonische Wirkung nachgesagt. Trotzdem gehören diese nicht in ein Schlafzimmer, das nach der traditionellen chinesischen Harmonielehre eingerichtet ist. Stattdessen sollte ein Brunnen am besten in einem Durchgangszimmer stehen. In Wohnungen eignet sich dazu der Flur, über den man zum Schlaf- oder Wohnzimmer, in die Küche oder in das Badezimmer gelangt. Dort hat das plätschernde, kühle Nass eine positive Wirkung: Der Zufluss von Geld und Ruhm wird gefördert.

Feng Shui im Schlafzimmer: religiöse Symbole

Was die Lehre des Feng Shui von religiösen Symbolen, Gemälden, Bildern, Statuen, etc. in Schlafzimmern hält, ist nicht gradlinig zu beantworten.

Zunächst ist es natürlich jedem einzelnen überlassen, seine Beziehung zum Göttlichen so auszuleben, wie es dem- oder derjenigen beliebt. Wie und wo das Hegen und Pflegen der geistlichen Beziehungen geschieht, muss sich auch jeder selbst aussuchen dürfen.

Ferner ist es aber so, dass viele Feng Shui Experten dazu raten, die Symbole wegzulassen. Um zu erklären, warum dazu geraten wird, muss etwas weiter ausgeholt werden. Den Religionen, die in westlichen Kulturen überwiegend praktiziert werden, woraus sich auch die Symbole ergeben, die man am wahrscheinlichsten in seinem Schlafzimmer unterbringen wollen würde, liegt eine ganz andere Idee zugrunde als dem Feng Shui. Im christlichen Glauben geht es zu großen Teilen darum, dass der Mensch eine persönliche Verantwortung Gott gegenüber annimmt. Das widerspricht der Lehre des Feng Shui etwas, denn die Harmonielehre aus China wird deshalb praktiziert, damit das Qi eines jeden Menschen, sprich seine Kraft, seine Energie und sein Atem, besser fließen kann. Das Qi besteht dem Glauben des Daoismus zufolge aus einem Ying und einem Yang, die am Anbeginn der Zeit noch vermischt waren. Durch die Trennung beider Kräfte entstanden dann der Himmel, aus dem Yangqi und die Erde, aus dem Yingqi. Der Mensch ist das Verbindungsstück beider und das, was die Einheit in der Mitte von Himmel und Erde bildet. Er enthält Ying und Yang im ausgewogenen Maße in sich. Ist das Qi einer Person ausgewogen, dann harmonisiert er mit der Umgebung und kann dadurch Krankheit und Probleme abwenden. Die Motivation Gutes zu tun unterscheidet sich in der Lehre des Feng Shui und in christlichen Religionen demnach sehr von einander.

Im Schlafzimmer soll das Qi ganz besonders gut fließen können, da dieses Zimmer, wie bereits erwähnt, der Ort ist, an dem Entspannung und sexuelle Heilung stattfinden soll. Die Liebesenergie des Schlafzimmers soll die Entwicklung eines oder von zwei Menschen begünstigen und unterstützen, was nur passieren kann, wenn der Atem und die Energie fließen, sprich ausgeglichen ist. Religiöse Symbole sind jedoch oft mit schweren Emotionen belastet. Erlebnisse, in denen man die Unterstützung des Göttlichen gesucht hat, sind damit verbunden und genau diese Erinnerungen blockieren den Fluss des Qi. Um einen rundum ruhevollen Rückzugsort zu schaffen, wird also dazu geraten, das Religiöse an anderen Orten aufzustellen. Dort, wo man gezielt auf Erinnerungen zurückgreifen will, um sie zu verarbeiten, um dann mit ihnen abzuschließen oder um sich an ihnen zu erfreuen.

Feng Shui im Schlafzimmer: Elektrosmog

Selbst wenn Sie durchschnittlich nur 6 Stunden schlafen, verbringen Sie rund 25% Ihres Lebens in Ihrem Schlafzimmer, beziehungsweise in Ihrem Bett. Dass der Fluss des Qi durch gut angewandtes Feng Shui also besonders in diesem Zimmer wichtig ist, versteht sich von selbst. Dass eine Vielzahl von Elektronik, also Steckdosen, Handys, Laptops, Radiowecker, Kabel, einen erholsamen Schlaf stören, ist auch schon lange bekannt.

Zu der Zeit, in der Feng Shui entstand, gab es natürlich noch keine Geräte dieser Art und Mobilfunkstrahlen dürften das Letzte gewesen sein, worüber sich die Vorreiter des Daoismus Gedanken gemacht haben, doch liegt es nahe zu schlussfolgern, dass die elektromagnetischen Wellen und Strömungen durch Kabel und Steckdosen den Fluss des Qi stören.

Um die Störung des Flusses der Energie zu verhindern, wird geraten, das Bett mindestens einen Meter von der Steckdose entfernt aufzustellen. Des Weiteren ist davon abzuraten, mit dem Kopf in Richtung der Steckdosen zu liegen.

Sind diese Maßnahmen nicht möglich, können Netzfreischalter erstanden und eingebaut werden. Man kann diese abschalten, was die Strömungen durch die Kabel unterbindet. Abgeschirmte Mehrfachsteckdosen und Kabel sind ferner zu empfehlen.

Fernseher sind eine weitere Quelle von Unruhe im Schlafzimmer. Selbst im Stand By Modus sorgen sie für Störungen, auch durch Wände und Decken hindurch. Wieder ist ein Netzfreischalter die beste Lösung. Gepaart mit Maßnahmen, die Geräte solcher Art abschirmen (Decken, etc.) steht einem erholsamen Schlaf kaum mehr etwas im Wege.

Feng Shui im Schlafzimmer: Spiegel als Störfaktor

Nach Feng Shui sind Spiegel im Schlafzimmer nicht geeignet. Entgegen der allgemeinen Annahme, Spiegel gehören im Schlafzimmer zur Standardeinrichtung, sieht Feng Shui die Spiegel als aktive Einrichtungsgegenstände. Somit strahlen Spiegel Unruhe aus und wirken somit kontraproduktiv auf den eigentlichen Charakter des Schlafzimmers.

Schlafzimmerfenster: Immer nur zu einer Querseite des Bettes!

Die Fenster im Schlafzimmer haben ebenfalls einen Einfluss auf die Harmonie innerhalb des Raumes. Beispielsweise sollte darauf geachtet werden, dass das Bett nicht zwischen zwei Fenstern steht, da dies den Energiefluss innerhalb des Raumes empfindlich stört. Nach dem Prinzip des Feng Shui kann sich dies negativ auf das Wohlbefinden im Schlafzimmer sowie auf die Nachtruhe auswirken.

Feng Shui im Schlafzimmer: Auf engstem Raum anwenden

Damit die Energie fließen kann, sind weite Flächen, große Räume und Fenster mit Licht und Blick in die Natur optimal. Doch was, wenn man ein nicht so großzügig bemessenes Zimmer zur Verfügung hat?

Keine Sorge, in kleinen Räumen steckt mehr Potenzial, als angenommen wird. Kleine Räume müssen nicht so klein wirken, wie sie sind. Man muss nur sehr genau darauf achten, welche Farben und Möbel ausgesucht werden.

Zunächst ist es natürlich essentiell, das Zimmer nicht zu überladen. Zu viele Möbel in einem Raum verkleinern das Zimmer automatisch. Um Platz zu sparen eignen sich Multifunktionsmöbel. Betten, die Schubladen eingebaut haben, Sofas, die zu Betten umgebaut werden können, Tische, die ausgefahren werden können, wodurch sich ihre Ablagefläche beim Eintreffen von Gästen vergrößert – es gibt sogar Kommoden, die man in Esstische umwandeln kann.

Neben Platzsparenden Möbeln wirken Räume auch durch das Streichen ihrer Wände mit hellen Farben größer. Einklang von Seele und Körper wird dann am besten erzielt, wenn man sich wohl fühlt und durch nichts wird das besser erreicht, als wenn der Raum hell und fröhlich wirkt.

Vorsicht ist bei Teppichen angesagt. Sie verdunkeln das Zimmer oft und nehmen dem Raum oft die optische Weitläufigkeit, wenn sie zu groß sind.

Ganz auf dunkle Farben muss aber keines Falls verzichtet werden, gezielte Farbhighlights können Wohlfühleffekte darstellen. Kontraste, beispielsweise ein weißer Raum mit einer dunkler gestrichenen Wand, erzeugen Tiefe.

Das gilt auch für Licht. Am besten sind natürlich große Fenster, doch wenn diese nicht vorhanden sind, können auch helle Deckenleuchten helfen. Auf wenig Licht spendende Lampen sollte verzichtet werden, besser sind Deckenfluter, die Helligkeit im ganzen Saal verbreiten. Auch Steh- und Tischlampen können den gewünschten Effekt erzielen, bei ihnen muss aber aufgepasst werden, dass sie nicht zu viel Platz einnehmen.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass wenig Dekoration erwünscht ist, aber wer sich mit Feng Shui auskennt, weiß sowieso, dass Unordnung wirklich nicht förderlich für Gelassenheit und Harmonie ist. Zu viel Dekoration kann leicht Chaos erzeugen, also wirklich nur ein paar Akzente setzen und auf Krimskrams aus Urlauben längst vergessener Tage und sonstige Deko verzichten, die nicht hundertprozentig zum Raum passt oder Ihnen am Herzen liegt.

Feng Shui Schlafzimmer einrichten – weitere Tipps

Bei der Einrichtung des Schlafzimmers nach dme Prinzip von Feng Shui sind die oben genannten Aspekte elementar und sollten unbedingt berücksichtigt werden, um ein harmonisches Ergebnis nach der Lehre des Feng Shui zu erreichen. Weitere Tipps zum Thema Feng Shui im Schlafzimmer sind:

  • Unkoordiniertes Chaos ist in jedem Fall nicht gewollt und auch nicht empfehlenswert
  • Spiegel sollten möglichst keine im Schlafzimmer enthalten sein, denn Spiegelflächen stehen für Aktivität und können den Schlaf stören
  • Elektronische Geräte, wie Computer oder Fernseher sollten aus dem Raum ganz entfernt werden. Zur Schlafenszeit kann das Schlafzimmer ganz abgedunkelt werden, was wichtig für eine erholsame Nachtruhe ist
  • Pflanzen in Maßen einsetzen und darauf achten, dass die Pflanzenblätter ausschließlich rundblättrig sind
  • Keine Unordnung im Schlafzimmer
  • Keine Mauervorsprünge oder Nischen, die schlecht für den Fluss des Qis sein können

Wer sein Schlafzimmer nach der Feng Shui Lehre ausrichten will, der sollte kompromissbereit und flexibel sein. Die Informationen zu diesem Bereich der Wohnlehre im Einklang mit der Natur sind vielfältig und mit ein paar wenigen Tricks lassen sich die Grundlinien der Feng Shui Lehre im Schlafzimmer durchsetzen. Bilder an der Wand sollten mit Bedacht eingesetzt werden und im Bereich der Fenster können Vorhänge für die komplette Abdunklung sorgen. Ying-Räume zeichnen sich durch Stille, Geborgenheit und völlige Dunkelheit aus, denn nur so können Körper, Geist und Seele sich ausreichend erholen. Auch andere Zimmer können nach der Feng Shui Tradition ausgerichtet werden, aber besonders das Schlafzimmer spielt eine entscheidende Rolle im Bereich gesundes Wohnen. Schlafbereiche sind Orte der Erholung und Zufluchtsstätten innerhalb des Alltags, die nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag genutzt werden können.