Fußleistenheizung – geeignet für Ihr zu Hause?

Fußleistenheizungen sind kaum sichtbar und fügen sich perfekt in das Gesamtbild ein ©Heinz Waldukat_fotolia.com
Fußleistenheizungen sind kaum sichtbar und fügen sich perfekt in das Gesamtbild ein ©Heinz Waldukat_fotolia.com

Eine Fußleistenheizung, auch Sockelheizung genannt, ist ein alternatives Heizsystem, welches in Deutschland in noch nicht vielen Eigenheimen zu finden ist, aber durchaus viele Vorteile bietet. Anders als bei herkömmlichen Heizungen ist eine Fußleistenheizung kaum sichtbar und sorgt für ein durchgehend angenehmes Raumklima. Bei uns erfahren Sie, welche Vorteile Ihnen diese Heizung bietet und wann sich eine solche Anschaffung für Ihr zu Hause lohnt.

Was ist eine Fußleistenheizung?

Wie der Name schon verrät, wird eine Fußleistenheizung auf Höhe der Fußleiste installiert und gibt von dort aus effiziente Strahlungswärme ab. Sie kann strom- und wasserbasiert betrieben werden. Ein strombasiertes Modell ist insbesondere für kleine Räume oder Räume, die wenig genutzt werden, eine tolle und kostengünstige alternativ Anschaffung zu einer teuren Heizung. Wasserführende Systeme werden an den hauseigenen Wasserkreislauf angeschlossen und eignen sich für den Dauerbetrieb im ganzen Haus. Die Montage der Systeme ist im Gegensatz zu Heizkörpern sehr einfach. Informationen rund um das Thema Aufbau und Montage einer Fußleistenheizung erhalten Sie auf energy-com.de. Bei der Fußleistenheizung haben Sie nicht nur die Wahl zwischen wasser- oder stromführenden Systemen, auch die Wahl des Designs wird Ihnen überlassen. Neben schlichten weißen Modellen können Sie zwischen vielen Farbalternativen wählen, die genau zum Farbkonzept Ihres Zuhauses passen. Heizungen mit einer integrierten LED-Beleuchtung sorgen für einen besonderen Blickfang und eine wundervolle indirekte Beleuchtung.

Energie sparen mit einem intelligenten Thermostat

Mit modernen Thermostaten lässt sich noch mehr Energie einsparen ©bht2000_fotolia.com
Mit modernen Thermostaten lässt sich noch mehr Energie einsparen ©bht2000_fotolia.com

Fußleistenheizungen arbeiten an sich schon sehr effizient. Wer jedoch besonders umweltschonend und kostengünstig heizen möchte, sollte am Anfang einmal in ein teureres Thermostat investieren. Digitale Modelle steuern die Fußleistenheizung automatisch. Sie schalten sich ab, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, und erkennen, wenn das Fenster geöffnet ist und schalten sich für diesen Zeitraum ab. Geräte, die an ein Smarthome System angeschlossen werden, können die An- und Abwesenheit der Bewohner erkennen und heizen dementsprechend die Räume auf.

Wann lohnt sich die Anschaffung einer Fußleistenheizung?

Eine Fußleistenheizung kann kostengünstig und direkt im Innenraum an der Wand installiert werden, wodurch kein Aufstemmen der Wände nötig ist. Deswegen eignet sie sich besonders für denkmalgeschützte Häuser, Altbauwohnungen, Kirchen oder Wintergärten. Aber auch für wenig genutzte Räume oder Ferienwohnungen kann sie in Betracht gezogen werden.

Die Fußleistenheizung gibt eine angenehme direkte Strahlungswärme ab. Mit ihr gehören kalte Wände und ein Hitzestau direkt unter der Decke der Vergangenheit an. Die Fußleistenheizung gibt direkt Wärme an die Wände weiter, die diese dann nach und nach an den Raum abgeben. So beugt sie Schimmelbildungen vor und trägt zur Erhaltung der Bausubstanz alter Gebäude bei. Durch diese effiziente Wärmeabgabe ist sie eine nachhaltige Lösung zu herkömmlichen Heizsystemen. Kälte kann nicht über die Wände eindringen, wodurch ein durchgehend angenehmes Raumklima und eine konstante Luftfeuchtigkeit gesichert werden.

Vor- und Nachteile einer Fußleistenheizung im Überblick

VorteileNachteile
–        Wohlfühlklima und konstante Luftfeuchtigkeit–        strombasierte Systeme sind nicht für den Dauerbetrieb auf großen Flächen geeignet, da sonst zu kostenintensiv
–        effizienter Betrieb
–        Vorbeugung von Schimmel und Erhaltung der Bausubstanz
–        effiziente Strahlungswärme
–        einfache Montage
–        ästhetisches Design