Designerlampen richtig in Szene setzen

Designerlampen richtig in Szene setzen 31. August 2016

Designerlampen sind tolle Wohnaccessoires, die Ihrem Wohnraum ein edles Ambiente verleihen. Doch die teuerste und schönste Designerlampe nützt nichts, wenn Sie diese nicht richtig in Szene setzen. Nur so schaffen Lampen eine Wohlfühlatmosphäre und werten den gesamten Wohnraum auf. Bei uns erfahren Sie, wie Sie Ihre Lampen in Szene setzen und Tipps, die Sie beim Kauf berücksichtigen sollten.

Unterschiedliche Designlampen Modelle und ihre Wirkung

Bei der großen Auswahl an Designlampen ist es schwer sich zu entscheiden, schließlich sind diese nicht günstig und sollen Ihnen lange Freude bereiten. Die Wahl des Materials ist besonders wichtig bei der Kaufentscheidung.

Designlampen aus Holz

Designlampen aus Holz, sogenannte Furnierleuchten, sind vorwiegend im skandinavischen Raum vorzufinden. Sie sind eher zurückhaltend und lassen sich dadurch zu den unterschiedlichsten Stilen kombinieren. Lampen aus Holz sind sehr ästhetisch, nachhaltig und meistens ein Unikat. Denn Designerlampen, die aus Echtholz gefertigt werden, sehen aufgrund der unterschiedlichen Maserungen nie gleich aus. Holzlampen geben ein warmes Licht ab, welches eine gemütliche Atmosphäre schafft.

Designlampen aus Glas

Designlampen aus Glas wirken sehr futuristisch und sind besonders langlebig. Wählen Sie ein Modell aus Opalglas aus, können Sie sich an einem warmen dezenten Licht erfreuen, welches sich besonders für Wohn- und Schlafzimmer eignet. Kristallglas hingegen bricht das Licht stärker und beleuchtet dadurch eine größere Fläche.

Designlampen aus Metall

Designlampen aus Metall sind im Trend © pgottschalk_ fotolia.com
Designlampen aus Metall sind im Trend © pgottschalk_
fotolia.com

Akzente aus Metall sind aktuell im Trend und dürfen deshalb auch bei den Designlampen nicht fehlen. Durch das robuste Material machen Metalllampen in jedem Wohnraum eine gute Figur. Viele Modelle haben eingearbeitet Gelenke, wodurch Sie an den Stellen einsetzbar sind, an denen Sie häufig die Position des Lichtes verändern wollen. 

Licht richtig in Szene setzen

Nachdem Sie Ihre Wunschlampe gefunden haben, geht es nun darum diese auch im wahrsten Sinne des Wortes, ins richtige Licht zu rücken. Je nach Wohnraum gibt es hier Unterschiede.

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der Raum des Hauses, der am meisten und am vielfältigsten genutzt wird. Deswegen müssen sich hier circa 4-8 Lichtquellen befinden, die für die unterschiedlichsten Aktivitäten zum Einsatz kommen. Beim Fernsehen wird ein gemütliches Licht bevorzugt. Dieses erhalten Sie, wenn Sie das Licht aber nicht die Lichtquelle sehen. Am besten sind indirekte Lichter in Vitrine, am Regal oder am Sofa. Stehlampen lassen sich meist dimmen und sind besonders zum Lesen geeignet. Über dem Esstisch finden schöne Pendelleuchten Ihren Platz, die Ihnen ausreichend Licht spenden, aber nicht blenden.

Schlafzimmer

Im Schlafzimmer sind dezente Lichtquellen genau richtig. Damit Sie am Abend noch lesen können, eignet sich eine Tischlampe, wie die von Luceplan Lampen sehr gut. Oftmals können die Lampenschirme von Tischlampen individuell ausgetauscht werden, wodurch Sie sich jeder Wandfarbe anpassen. Ein klares Licht, welches das Tageslicht nachempfindet, eignet sich am Kleiderschrank.

Bad und Küche

In Bad und Küche sind helle Lichter gefragt. Eine Ausnahme bildet dabei das Licht an der Badewanne. Hier sind dimmbare Deckenleuchten die richtige Wahl, damit Sie je nach Bedarf viel oder wenig Licht haben. In der Küche sollten Sie darauf achten, dass Sie sowohl von oben als auch von den Seiten Licht bekommen, um optimal arbeiten zu können.

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Lampe achten?

Bevor Sie sich eine Lampe zulegen, gibt es ein paar Punkte, die Sie beachten sollten. In Feuchträumen, wie dem Bad, müssen folgende Schutzbereiche eingehalten werden:

Schutzbereiche Was bedeutet das? Schutzspannung Schutzart
Schutzbereich 0 ausschließlich Lampen, die im inneren der Badewanne und Dusche verwendet werden dürfen bis AC (Wechselspannung) bis 12 Volt, DC (Gleichspannung) bis 30 Volt mindestens IP X7
Schutzbereich 1 senkrechte Begrenzung von Wanne und Dusche bzw. 1,20 Meter um den Brausekopf und oben eine waagerechte Fläche von 2,25 Metern bis AC 25 Volt und DC 60 Volt mindestens IP X4
Schutzbereich 2 grenzt mit einer Tiefe von 60 Zentimeter an den Bereich 1 an mindestens IP X4

Quelle: Eigene Darstellung nach http://www.licht.de/de/licht-fuer-profis/normen-und-vorschriften/installation-im-bad/

Viele sind sich beim Anbringen der Lampe bezüglich des Bohrens oder des Schutzbereiches unsicher. Ist dies der Fall lassen Sie die Lampen unbedingt von einem professionellen Elektriker anbringen und lassen Sie selbst besser die Hände davon.

Im Wohnbereich werden mittlerweile fast ausschließlich Halogen oder Led Leuchtmittel verwendet. Die Helligkeit und Lichtfarbe bestimmen hierbei Lumen und Kelvin. Es kann in etwa gesagt werden, dass Sie die Wattzahl mal zehn nehmen können, um die entsprechende Lumenzahl zu bestimmen. Allerdings kommt es hier auch ein bisschen darauf an wie gut das Leuchtmittel, das Licht bündelt. Die Lichtfarbe wird durch die Kelvinangabe ermittelt. 1600-3000 Kelvin erzeugen ein gemütliches Licht, 3500-5000 Kelvin ein helles Licht und bei 6000 Kelvin haben Sie die Helligkeit des Tageslichts.