Große Fenster für mehr Wohnkomfort im Massivhaus

Große Fenster für mehr Wohnkomfort im Massivhaus 1. Juli 2016

Sie möchten sich den Traum vom Eigenheim erfüllen und neu bauen? Dann sollten Sie zunächst eine grundlegende Entscheidung treffen – nämlich die für das Massivhaus oder das Fertighaus. Massivhäuser bieten Ihnen dabei einige Vorteile gegenüber dem Fertighaus. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte in diesem Artikel zusammengefasst:

  1. Massivhäuser sind wertbeständig
  2. Massivhäuser sind langlebig
  3. Massivhäuser sind individuell planbar
  4. Massivhäuser sind preiswert

Lediglich die Bauzeit beim Massivhaus fällt etwas länger als beim Fertighaus aus. Die Aussagen, dass Massivhäuser per se teurer sind als Fertighäuser, sind heute aber kaum noch haltbar. Es gibt sehr preiswerte Anbieter und durch den Einsatz von Eigenleistungen können Sie weiteres Geld sparen.

Wie hoch fallen die Massivhaus Preise aus?

Eine pauschale Aussage, mit welchen Massivhaus Preisen Sie rechnen müssen, lässt sich kaum treffen. Schließlich fließen in die Preisberechnung zahlreiche Faktoren mit ein. Einige Beispiele für die preisbeeinflussenden Faktoren sind:

  • Region, in der das Massivhaus errichtet wird – insbesondere wegen der Grunderwerbsteuer und der Kosten für das Grundstück
  • Vorgeplantes Massivhaus fällt preiswerter aus als ein Massivhaus, das vom Architekten komplett neu geplant wird
  • Baunebenkosten – Erschließung des Grundstücks, Konstruktionskosten, Versicherungen usw.
  • Ausstattungsdetails im Massivhaus – erneuerbare Energien, Dachformen und -eindeckungen, Unterkellerung, Art der verwendeten Fliesen und Böden usw.

Es gibt daher kaum pauschale Aussagen, mit welchen Kosten Sie beim Massivhaus rechnen müssen. Ein grober Richtwert wird allerdings mit Massivhaus Preisen von etwa 1.000 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angegeben. Jedoch beinhaltet dieser lediglich die reinen Gebäudekosten und den Innenausbau. Die Kosten für das Grundstück, die Finanzierung und ähnliches sind darin noch nicht enthalten. Genauere Informationen, wie sich die Massivhaus Preise senken lassen, finden Sie auch hier.

Kann ich die Massivhaus Preise senken?

 © Gina Sanders_de.fotolia.com
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Generell lassen sich die Massivhaus Preise senken, etwa durch Eigenleistungen. Überlegen Sie aber im Vorfeld sehr genau, wie viel Zeit und praktische Fähigkeiten Sie haben, wenn Sie Eigenleistungen vereinbaren wollen. Sind Sie gelernter Fliesenleger, können Sie natürlich die Fliesen im Haus selbst verlegen. Denken Sie aber auch an die Zeit. Wie lange können Sie die Doppelbelastung aus Mietzahlung und Raten für die Hausfinanzierung stemmen? Sie werden nur nach Feierabend, an den Wochenenden oder im Urlaub dazu kommen, an Ihrem neuen Haus zu arbeiten. Die ganz alltäglichen Verpflichtungen, wie den Fahrdienst für die Kinder, müssen Sie ebenfalls noch bewerkstelligen. Daher müssen Sie bei hohen Eigenleistungen womöglich länger als geplant in der Mietwohnung ausharren.

Außerdem gibt es Bereiche, an denen Sie besser nicht selbst Hand anlegen sollten. Die Elektrik beispielsweise ist so ein Bereich. Aber auch beim Einbau der Fenster sollten Sie auf professionelle Hilfe zurückgreifen.

Die Fenster im Massivhaus

Gerade die Fenster, oft als Augen eines Hauses bezeichnet, verdienen besonderer Aufmerksamkeit. Entscheiden Sie sich für große und bodentiefe Fenster, erhalten Sie damit ein klares Plus an Wohnkomfort. So können bodentiefe Fenster nicht nur für lichtdurchflutete Räume und die Verbindung zwischen Gartenbereich und Innenraum sorgen. Sie helfen auch beim Energiesparen – sofern sie richtig eingebaut sind.

Achten Sie deshalb stets darauf, dass alle Fenster nach RAL-Richtlinien eingebaut werden. Nur wenn die Anschlüsse zwischen Fenster und Mauerwerk optimal ausgeführt werden, halten Ihre Fenster, was Sie sich von Ihnen versprechen.

Entscheiden Sie sich für große Fenster, um Ihren Wohnkomfort zu steigern, sollten Sie auch in punkto Energie einige Dinge beachten:

  • Moderne Fenster werden heute nur noch mit Mehrfachverglasung angeboten. Sie haben die Wahl zwischen Zwei- und Dreifachverglasung. Auch spezielle Passivhausfenster können Sie auswählen.
  • Die Scheibenzwischenräume sind bei modernen Fenstern mit Edelgasen befüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern.
  • Entscheidend ist außerdem der Randverbund, der wärmedämmende Eigenschaften mit sich bringen sollte.
  • Durch spezielle Abstandshalter werden die einzelnen Scheiben in einem konstanten Abstand zueinander gehalten. Hier gibt es mit der „warmen Kante“ die Möglichkeit, für noch mehr Wärmedämmung zu sorgen.

Bei bodentiefen Fenstern sollten Sie, vor allem im Erdgeschoss, auch an den Einbruchschutz denken. Denn nach wie vor steigt die Zahl der Einbrüche in Deutschland kontinuierlich an. Die meisten Einbrecher nutzen Türen und Fenster im Erdgeschoss für den Einstieg und dank der oft fehlenden Sicherungsmaßnahmen haben sie dabei auch leichtes Spiel. Auch wenn die Massivhaus Preise dadurch steigen, legen Sie Wert auf hochwertige Fenster. Zu den grundlegenden Maßnahmen für den Einbruchschutz zählen:

  1. Pilzkopfzapfen-Verriegelungen, am besten umlaufend um das gesamte Fenster angebracht. Sie verhindern das allzu leichte Aufhebeln der Fenster.
  2. Sicherheitsglas, welches sich nicht ohne weiteres einschlagen lässt.
  3. Abschließbare Fenstergriffe, die für nahezu jedes moderne Fenster angeboten werden.

Darüber hinaus gibt es spezielle Smart-Home-Lösungen am Fenster, die etwa per SMS warnen, wenn die Fenster beim Verlassen des Hauses noch offen stehen und diese auf Knopfdruck bzw. via Internet schließen.

Neben dem Einbruchschutz und der Wärmedämmung beim Fenster sollten Sie auch dem Schallschutz Beachtung schenken. Nichts ist schlimmer, als in seinem neuen Traum-Massivhaus zu sitzen und jedes Geräusch von draußen mitzubekommen. Spezielle Schallschutzfenster bestehen ebenfalls aus mehreren Einzelscheiben. Diese sind allerdings asymmetrisch aufgebaut, das heißt, dass die einzelnen Scheiben unterschiedlich stark sind. Töne werden als Schall, also als Schwingung, verbreitet. Trifft die Schwingung auf das Fenster, versetzt sie die Scheibe ebenfalls in Schwingung. Diese gibt die Schwingung an die nächste Scheibe weiter und so überträgt sich der Schall, bis Sie ihn im Innenraum hören. Mit Schallschutzfenstern werden die Schwingungen dagegen nicht so einfach weitergegeben und Sie haben mehr Ruhe in Ihrem Haus.

Große Fenster in verschiedenen Varianten

Die meisten Menschen kennen große Fenster vor allem als Balkon- oder Terrassentüren. Sie können heute aber auch ganze Häuserfronten mit Glas versehen. Hier eignen sich spezielle Schiebefenster und -türen, um noch mehr Wohnkomfort zu erhalten. Da diese zur Seite geschoben werden, haben Sie im Innenraum mehr Platz.

Im Zweifel kann Sie das ausführende Bauunternehmen beraten oder Sie erkundigen sich bei einem Fensterbauer vor Ort, welche Möglichkeiten es gibt. Entscheiden Sie sich für große Fenster, um mehr Licht in den Innenräumen zu erhalten, sollten Sie auf möglichst schmal gehaltene Fensterrahmen achten. So bleibt mehr Platz für die Verglasung und es gelangt noch mehr Licht in die Räumlichkeiten.

Planen Sie aber auch die Kosten für die großen Fenster bei Ihrer Kalkulation mit ein. Je mehr große Fenster Sie wählen, desto höher fallen auch die Gesamtkosten für das Massivhaus aus. Allerdings sind moderne Fenster sehr langlebig, so dass sich die Investition durchaus lohnt. Durch die wärmedämmenden Eigenschaften sparen Sie zudem dauerhaft Energiekosten.