Raumgestaltung durch Beleuchtung

Raumgestaltung durch Beleuchtung 29. September 2017

In vielen Wohnungen zieren nackte Glühbirnen oder langweilige Lampenschirme die Zimmer. Dabei gibt es viele Wege, Wohnraum mit der Beleuchtung systematisch zu gestalten und dabei Strom zu sparen.

Grundsätzliche Einteilungen

Man kann im Allgemeinen zunächst drei verschiedene Arten der Raumbeleuchtung unterscheiden. Wenn man sich diese bewusst macht, ist es auch für Laien möglich, die einzelnen Zimmer des Hauses abwechslungsreich und zweckdienlich zugleich durch die Beleuchtung zu gestalten.

Die Grundbeleuchtung erhellt gleichmäßig Flure, Treppenhäuser, aber auch Zimmer. Sie dient der Grundfunktion von Lampen, die man immer im Hinterkopf behalten sollte: der besseren Sichtbarkeit. Allerdings wirkt ein stets gleichmäßig beleuchteter Raum monoton und langweilig. Daher kann man Hervorhebungen und Kontraste durch die zwei anderen Arten der Beleuchtung setzen.

Das sogenannte Zonenlicht kann einen bestimmten Bereich eines Zimmers erhellen, beispielsweise den Essbereich in einem größeren Wohnzimmer am Abend. Das Zonenlicht schafft meistens in größeren Räumen gezielt Kontraste, wirft Schatten und schafft so in Wohnungen oder Häusern jeder Größe eine stimmungsvollere Atmosphäre.

Noch feiner und deutlich abwechslungsreicher ist das Stimmungslicht. Darunter versteht man alle Arten von Spots, die beispielsweise in Räumen platzierte Skulpturen betonen, aber auch andere, besondere Arten der Beleuchtung. Sich bewegende Lichtinstallationen, farbige Leuchter oder im Boden eingebaute Strahler sind nur einige Beispiele, die viele Arten von Räumlichkeiten interessanter wirken lassen. Dennoch sollte man sich beim Einsatz solcher Beleuchtung genau überlegen, was man in welchem Raum betont, da Stimmungslicht falsch gesetzt übertrieben und nutzlos wirkt.

Stilistische Unterstützung

BeleuchtungGenerell ist es wichtig, sich den Stil der eigenen vier Wände oder zumindest des Raumes bewusst zu machen, in den eine Beleuchtung platziert werden soll. Neben der Auswahl in Geschäften, beispielsweise in den Lichtstudios größerer Möbelhäuser, bieten auch Design-Webshops wie der Schnebe Versand im Internet ein großes Sortiment hochwertiger Lampen und Leuchter aller Stilarten an. Eine Einteilung der Stilarten ist hierbei zu Recht umstritten. Dennoch kann man einige Stiltendenzen unterscheiden.

Ein moderner Stil wird dabei meist geprägt von geraden, einfacheren Formen und Materialien wie Chrom. Kontraste werden bewusst eingesetzt, sodass Zonen- oder Stimmungslicht stets dazu gehört. Indirektes Licht aus Wand- oder Stehleuchten von ungewöhnlicher, kühn geschwungener Form oder Farbgebung kann hierbei in ein modernes Wohnzimmer leicht integriert werden. Dies ist eher bei größeren Räumlichkeiten sinnvoll. Gerade bei Deckenleuchten jedoch bietet sich eine Vielzahl interessanter Formen, beispielsweise mit unregelmäßigen Strahlern oder künstlerisch gestalteten Glaskonstruktionen an. Auch in Gärten oder auf Terrassen setzen beispielsweise futuristische Außenleuchten moderne Akzente.

Ebenso ist ein klassischer Stil möglich, der etwa durch die Verwendung von Lüstern oder Kronleuchtern Fluren, Sälen oder Wohnzimmern eine prunkvolle Aura verleihen kann. Lampenschirme im Wohnzimmern oder Pendelleuchten, etwa über dem Esstisch, unterstützen diese Stilart. Messing, goldfarbene Ummantelungen und eher gedeckte Farben wie beispielsweise Brauntöne integrieren sich in die Wohnumgebung. So entsteht im Gegensatz zu einer modernen Wohnraumgestaltung, die Widersprüche schaffen will und abwechslungsreich wirkt, eher ein harmonischer Eindruck.

Strom sparen bei der Beleuchtung

Die Beleuchtung ist für etwa 10 Prozent des Gesamtstromverbrauchs eines Haushalts verantwortlich. Etwa die Hälfte der Kosten kann dabei von den Bewohnern eingespart werden. Die herkömmlichen Glühlampen wandeln dabei 90 bis 95 Prozent des benötigten Stroms in Wärme um und haben eine geringe Lebensdauer. Daher empfiehlt es sich, wo immer es möglich ist, auf die wesentlich sparsameren Energiesparlampen umzusteigen.

Sie benötigen etwa 80 Prozent weniger Energie als die traditionellen Glühbirnen und sind heute in vielerlei Formen erhältlich, sodass sie nicht mehr nur in modern gestalteten Wohnungen zum Einsatz kommen können. Von der Effizienz etwa zwischen diesen beiden liegen die Halogenlampen, die etwa 15 bis 20 Prozent des elektrischen Stroms in Licht umwandeln und etwa 2.000 Betriebsstunden lang brennen, also doppelt so lange wie die herkömmlichen Glühbirnen.