Einrichtungsplaner: Räume einrichten und Möbel planen

Gilt es, ein Haus, Wohnung oder auch nur einen einzelnen Raum einzurichten, ist so manch einer unsicher, wie vorhandenes oder neues Mobiliar am besten aufzustellen ist. Die Aufgabe eines persönlichen Einrichtungsberaters vermögen heutzutage online verfügbare Einrichtungsplaner zu übernehmen. Diese unterstützen beim Planen üblicherweise kostenlos und erleichtern einem die Wohnraumum- oder Wohnraumneugestaltung immens.

Musste man einst entweder zahlreiche maßstabsgetreue Zeichnungen anfertigen oder aber immer wieder die Möbel umstellen, ist nunmehr lediglich ein Computer erforderlich. Um das Angebot des Einrichtungsplaners möglichst komfortabel und komplett nutzen zu können, sollte der vorhandene Computer über die jeweils aktuellste Browserversion verfügen. Es gibt unterschiedliche Versionen für Mac und Windows.

Einrichtungsplaner zum Download oder Online?

Prinzipiell ist die Aufmachung der diversen Wohnraumplaner recht ähnlich, allerdings erfordern einige einen Download und andere nicht. Wer also die Möglichkeit haben möchte, den Computer auch offline zu benutzen, um die Räume wunschgemäß planen zu können, sollte sich für die Download-Variante des Tools entscheiden. Grundsätzlich zu bevorzugen sind Einrichtungsplaner in 3D, um sich ein besseres Bild von der jeweils geplanten Zusammenstellung der Möbel machen zu können.

Wer sich für eine online zu nutzende Variante entscheidet, muss sich beim gewählten Onlineportal anmelden. Hierfür werden eine gültige Email-Adresse sowie ein selbstgewähltes Passwort benötigt. Fortan vermag man sich entsprechend einzuloggen und kann zudem die jeweiligen Entwürfe abspeichern, die jederzeit weiterbearbeitet werden können. Durchaus vorteilhaft kann es sein, sich direkt für den Newsletter anzumelden, um über Einrichtungstrends informiert zu werden.

Handelt es sich um einen Raumplaner, der ausschließlich die üblichen Räume einer Wohnung umfasst, erfolgt zumeist eine Untergliederung in Wohnen, Schlafen, Kinderzimmer, Küche, Bad und Arbeitszimmer. Für den Fall, dass ein gesamtes Haus eingerichtet werden soll, finden sich spezielle Raumplaner, die beispielsweise zusätzlich das Planen der Außenanlage sowie die Wahl von Treppen und Trockenbaumaßnahmen berücksichtigen.

Einrichten mit dem Programm

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Mit einem Einrichtungsplaner lässt sich die ganze Wohnung mit Möbelstücken illustrieren © Robert Kneschke_Fotolia.com

Abhängig davon, für welche Art Programm zum Planen und Einrichten sich entschieden wurde, startet der Einrichtungsplaner entweder direkt oder aber es muss zuerst der Raum gewählt werden, den man planen und einrichten möchte.

  1. Um die Wohnung exakt planen zu können, müssen zunächst die im gewählten Raum nachgemessenen Maße übertragen werden. Selbstverständlich lassen sich auch vom Rechteck abweichende Grundrisse vorgeben. Nicht zuletzt für die Planung von Einbauküchen ist ein penibles Ausmessen des Raumes unerlässlich, um die spätere Aufstellung der Schränke und Großgeräte zu gewähren. Die vorhandenen Fenster, Türen und Heizkörper sind unter Angabe der jeweiligen Abmessungen genau auf dem Grundriss zu positionieren.
  2. Nachdem diese vorgegebenen Bestandteile des Raumes geplant wurden, können nach und nach die gewünschten Einrichtungsgegenstände hinzugefügt werden. Praktischerweise vermag die Zusammenstellung immer wieder abgeändert zu werden – so lange, bis alle Bewohner mit der Einrichtung zufrieden sind.
  3. Um den Raum so einrichten zu können, dass alle Möbelstücke optimal zu benutzen sind und gut zur Geltung kommen, kann ein Perspektivenwechsel sinnvoll sein: Nicht nur der Grundriss, sondern auch die Frontansicht und die 3D-Ansicht vermögen gewählt zu werden. Einige der Home Einrichtungsplaner bieten zudem die Gelegenheit, 3D-Aufnahmen zu machen, um Detailbereiche besser einschätzen zu können. Falls Zoom-Funktionen angeboten werden, vermag umso genauer eingeschätzt zu werden, ob die Möbelstücke optimal eingerichtet wurden.

Auch wenn man mit der Zusammenstellung der Möbel dank Planungstool zufrieden sein sollte, sollte diese Variante der Einrichtung nicht direkt praktisch umgesetzt werden. Es ist vielmehr empfehlenswert, das erstellte Projekt abzuspeichern und es nicht nur von den übrigen Mitbewohnern, sondern auch von anderen Personen bewerten zu lassen. Auf diese Weise können bislang unberücksichtigte Aspekte eingebracht werden. Das heißt, das vorhandene Mobiliar vermag im Einrichtungsplaner umgestellt oder aber ergänzt zu werden. Sobald dann alle Beteiligten sicher sind, dass sie die Räume so gestalten möchten, wie planerisch festgelegt, sollte die Übertragung vom Raumplaner auf die Wohnung erfolgen.

Vorteile eines modernen Home Einrichtungsplaners

Die Vorzüge der Einrichtungsplanung mittels entsprechendem Programm liegen auf der Hand:

  • Vom Schreibtisch aus beziehungsweise am Computer sitzend können sämtliche in Frage kommenden Einrichtungsvarianten mit dem gewählten Einrichtungsprogramm durchgespielt werden – und das kostenlos. Als Alternative bliebe nämlich ansonsten das mühsame Aufzeichnen und Ausschneiden aller in Frage kommenden Gegenstände oder aber das schweißtreibende Verschieben der Möbel im jeweiligen Raum.
  • Da sogar Wandfarben und Fußbodenbeläge im Wohnraumplaner ausgewählt werden können, hat man die besten Voraussetzungen, um dem eigenen Wohntyp entsprechend einrichten zu können. Hausliebe.de hat bereits viele Tipps und Anregungen zu Wandfarben und Wandgestaltung Um „Home, Sweet Home“ sagen zu können, sollten in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus möglichst alle Wohnträume der Bewohner umgesetzt werden. Ein Einrichtungsplaner, der sich leicht handhaben lässt und Abänderungen jeglicher Art zulässt, ist ein hervorragendes Hilfsmittel zu diesem Zweck.
  • Die modernen Tools zur Planung von Möbeln kommen ohne lange Bedienungsanleitungen aus, da sie im Grunde genommen selbsterklärend sind: Angefangen beim Grundriss lässt sich Schritt für Schritt planen. Selbstverständlich lässt der Raumplaner jederzeit die Möglichkeit zu, sich zwischen dem nächsten und dem vorherigen Schritt (zwecks Korrektur) zu entscheiden.
  • Für alle, die sich hinsichtlich der Gestaltung eines Zimmers noch völlig unsicher sind, bieten einige Raumplaner zusätzlich Gestaltungsvorlagen und Tipps zur Einrichtung von Möbelstücken an. Jeder registrierte Nutzer kann die eigenen Einrichtungspläne inkl. Grundriss und platzierten Möbeln veröffentlichen und Ansichten/Fotos des eigenen Projektes speichern. Richtig genutzt erspart das Planungstool Zeit, Geld und Kraft: Genau genommen stecken nämlich die Leistung eines Innenarchitekten und mehrerer Möbelpacker in dem Einrichtungsplaner.