Insektenschutz im Haus: Diese Möglichkeiten bestehen

Insekten sind keine gern gesehenen Gäste im Haus. Die kleinen Krabbeltierchen sind nicht nur lästig, wenn Sie einschlafen wollen und sich durch ihr Summen gestört fühlen. Auch Insektenstiche sind unangenehm und können für manche Menschen sogar sehr gefährlich sein. Deshalb sollten Sie Ihr Haus vor dem unerwünschten Ungeziefer schützen. Doch welche Möglichkeiten bestehen, dass Insekten nicht hereinkommen können und welche Vor- und Nachteile haben die möglichen Lösungen? Was können Sie machen, wenn die nervigen Tierchen bereits im Haus sind?

Insektenschutz für Fenster und Türen

Klar, keiner möchte Insekten im Haus haben. Aber mit welchen Mitteln können Sie dafür sorgen, dass sich die Tierchen keinen Zugang verschaffen können?

Insektenschutzgitter in einem Spannrahmen

Insektenschutz am Fenster
Insektenschutz am Fenster© Africa Studio/ Shutterstock.

Eines der stabilsten Produkte im Bereich des Insektenschutzes sind Fliegengitter, die in einen festen Rahmen eingespannt sind. Diese Variante ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch langlebig. Die Rahmen werden auf die individuellen Maße der Tür bzw. des  Fensters angepasst. Zudem gibt es spezielle Fliegengittertüren, mit denen Sie die Insekten aus Ihrem Haus fern halten. Diese sind mit einem automatischen Türschließer ausgestattet und leicht zu montieren. Je nach Modell ist jedoch unter Umständen Bohren nötig.

Fliegengitter mit Klettband

Bei dieser Insektenschutz-Lösung handelt es sich um eine kostengünstige Variante, die schnell montiert ist. Das selbstklebende Klettband können Sie ganz einfach passend zuschneiden und am Fensterrahmen anbringen. Im Anschluss drücken Sie das Gitter an und schneiden überstehende Reste des Netzes ab. Wichtig ist jedoch, dass das Gitter überall gut am Klettband anliegt, da Insekten durch jeden noch so kleinen Zwischenraum kommen. Seien Sie deshalb sehr sorgfältig beim Einbau. Nicht geeignet ist diese Lösung für Türen, da Sie sonst nicht mehr hindurchlaufen können. Ein Nachtteil ist, dass Sie nicht mehr durch das Fenster greifen können.  Zudem kann sich das Netz mit der Zeit vom Klettband lösen.

Vorhänge für Türen

Eine weitere Option für Türen sind Insektenschutz-Vorhänge. Diese gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie Bambus, Stoff, Kunststoff und mit Perlen. Wenn Sie es lieber neutral halten wollen, können Sie auf einen Insektenschutzvorhang aus Fliegengitter zurückgreifen. Diese bieten den Vorteil, dass sie häufig ohne Bohren befestig werden können. Nachteilig zu sehen ist, dass Sie den Vorhang zur Seite schieben müssen, wenn Sie durch die Tür gehen wollen.

Für wen ist welche Alternative geeignet?

Ihrer Aufgabe, Insekten aus dem Haus fern zu halten, kommen alle Varianten nach. Jedoch unterscheiden sie sich in Haltbarkeit, Design und Montageaufwand. Natürlich spiegeln sich diese Unterschiede auch im Preis der jeweiligen Produkte wieder. Achten Sie beim Kauf – egal, bei welcher Variante – aber vor allem darauf, dass das Gewebe sehr feinmaschig ist. Nur so gehen Sie auf Nummer sicher, dass selbst die kleinsten Insekten keine Möglichkeit haben, nach innen zu gelangen. Besonders feinmaschige Fliegengitter finden Sie zum Beispiel hier.

Welche Optionen bestehen, wenn die nervigen Tierchen bereits im Haus sind?

Lästige Mücken können nicht nur stechen. Ihr Summen kann auch sehr nervig sein. Doch was ist zu tun, wenn Sie Insekten bereits im Haus haben? Zum einen besteht die Möglichkeit, sich mit einem Moskito-Netz vor den Tierchen zu schützen. Dieses befestigen Sie einfach mit einem Hacken über Ihrem Bett. Zudem können Sie dem Ungeziefer mit Hilfe von Gerüchen den Kampf ansagen. Insbesondere Lavendel soll lästige Insekten fern halten, ebenso wie andere dekorative Grünpflanzen. Natürlich können Sie auch zu drastischeren Maßnahmen greifen und ein Insektenspray verwenden. Diese chemische Keule ist jedoch nicht besonders tierfreundlich. Dabei handelt es sich um ein Nervengift, das auf Dauer auch dem Menschen schaden kann. Verwenden Sie deshalb solche Sprays äußerst sparsam.