Wie optische Rauchmelder es schaffen, zuverlässig eine Rauchentwicklung wahrzunehmen

Wie optische Rauchmelder es schaffen, zuverlässig eine Rauchentwicklung wahrzunehmen 14. November 2019

Blickt man auf die Brandstatistiken in Deutschland, wird einem sehr schnell deutlich gemacht, dass selbst in einem so sicheren und hochtechnologischen Land die Brandgefahr allgegenwärtig ist. Da Irren bekannterweise menschlich ist, geschieht es leider viel zu oft, dass eine Aneinanderreihung von bestimmten Ereignissen in einer lebensbedrohlichen Brandentwicklung endet. Nicht immer ist der Mensch dazu in der Lage, frühzeitig Hilfe herbeizurufen oder einen Brand schnell zu entdecken. Wenn man gerade nicht in der Wohnung anwesend ist oder sich im Schlaf befindet, kann man ein derartiges Geschehnis nicht rechtzeitig wahrnehmen, um weitere Schritte einzuleiten. Immer dann, wenn der Mensch versagt, sorgt ein kleiner, meist an der Decke installierter technischer Helfer dafür, dass auf diese bedrohliche Gefahrenquelle zuverlässig hingewiesen wird. Rauchmelder können durchaus als wahre Helden betitelt werden und sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. In Zeiten, in denen Smart-Home Technologien immer mehr in den Fokus der Haushalte geraten, darf selbstverständlich auch ein intelligentes Brandwahrnehmungs-Gerät nicht fehlen. Wir schauen genauer hin und zeigen, wie die lebensrettende Technik funktioniert.

Schnelle Installation und Inbetriebnahme

Sicherlich ist es der großen Effektivität zu verdanken, dass Rauchmelder flächendeckend eine so große Beliebtheit erlangt haben. Viele vergessen jedoch, dass noch ein weiterer wichtiger Punkt für ein so riesiges Nutzungsinteresse gesorgt hat – Rauchmelder lassen sich unglaublich schnell und leicht installieren.

Die flexible und nutzerfreundliche Machart sorgt dafür, dass selbst handwerklich unbegabte Personen mit nur wenigen Handgriffen den vollen Schutz einer derartigen Technik genießen können. Wer geglaubt hat, dass eine breitgefächerte Werkzeug-Grundausstattung für eine Befestigung vonnöten ist, der kann sich tiefenentspannt zurücklehnen. Anstatt mühevoll und zeitraubend viele Meter an Kabel verlegen zu müssen, lässt sich der optische Rauchmelder innerhalb kürzester Zeit platzieren und in Betrieb nehmen.

Dank dem geringen Eigengewicht und einer Größe, die maximal an die einer Kaffeetasse heranreicht, lassen sich die rauchsuchenden Helfer kinderleicht transportieren und im Anschluss platzieren. Da sie sich in der Regel über Batterien betreiben lassen, gestaltet sich die Auswechslung komplikationsfrei. Meistens kommen 9V-Lithiumbatterien zum Einsatz, andere Modelle kommen wiederum mit einer festverbauten Variante daher, die oftmals problemlos für einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren ausreicht.

Effektive technische Herangehensweise

Da Rauchmelder stets zuverlässig sein müssen, denken viele Personen zeitgleich, dass eine sehr feine und hochkomplizierte Technik dahinterstecken muss, um diesen Anforderungen überhaupt gerecht werden zu können. Blickt man jedoch genauer auf das Innenleben eines Rauchmelders, so kann man sehr schnell feststellen, dass nicht die Technik an sich, sondern die Idee dahinter das Geniale ist.

Das beliebte und gesetzlich vorgeschriebene Gerät ist so konzipiert, dass die in der Messkammer ausgesandten Lichtstrahlen in einer rauchfreien Umgebung nicht auf die ebenfalls verbaute Fotolinse treffen können. Sobald Rauchpartikel in das Innere des Geräts gelangen, prallen die Lichtstrahlen jedoch an diesen ab und werden dadurch zur Fotolinse reflektiert. In genau diesem Moment wird der Alarm ausgelöst, der lautstark vor der hereinbrechenden Gefahr warnt.

Können E-Zigaretten den Alarm auslösen?

Immer häufiger entscheiden sich Menschen dazu E-Zigaretten zu kaufen. Mit Hinblick auf sicherheitsrelevante Aspekte innerhalb der Wohnung stellt sich jedoch häufig die Frage, wie sich Rauchmelder und E-Zigarette in Kombination verhalten und ob der Alarm eventuell ausgelöst werden könnte.

Man muss sagen, dass eine E-Zigarette grundsätzlich dazu in der Lage ist, einen Alarm auszulösen, jedoch kommen die Modelle von guten Herstellern mit einem Dampf daher, der in kürzester Zeit aus der Luft verschwindet. Damit ist es also höchst unwahrscheinlich, dass der installierte Signalgeber beim gemütlichen Dampfvergnügen betätigt wird.